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Vorlage - 0435/13BA/2017  

Betreff: Beschluss über die Ersatzpflanzung einer privaten Ausgleichsmaßnahme (Hecke)
im Bereich der Satzung über die 1 .Ergänzung der Satzung der Gemeinde Schlagsdorf
über die Festlegung und Abrundzng des im Zusammenhang bebauten OT von Schlagsdorf
im Bereich südlich der Hauptstraße und südlich der Kirche, am Neubauernweg und
am Moorweg
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage
Verfasser:Evelyn Kreße
Federführend:Bauamt Bearbeiter/-in: Kreße, Evelyn
Beratungsfolge:
Gemeindevertretung Schlagsdorf Entscheidung
13.12.2017 
Sitzung der Gemeindevertretung Schlagsdorf ungeändert beschlossen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

Sachverhalt:

 

Im Bereich der Satzung über die 1 .Ergänzung der Satzung der Gemeinde Schlagsdorf

über die Festlegung und Abrundung des im Zusammenhang bebauten OT von Schlagsdorf

im Bereich südlich der Hauptstraße und südlich der Kirche, am Neubauernweg und

am Moorweg, ist im Bereich „A“dlich des Neubauernweges als privater Ausgleich eine Hecke festgesetzt (siehe Lageplan)

Konkret betrifft dies die Baugrundstücke Neubauernweg 16a, 16b und 16c.

Es ist festgesetzt, „dass als Abschluss der Grundstücke südlich des Bereiches „A“ eine Hecke von 4 m Breite anzulegen ist. Die Bepflanzung hat mit folgenden Gehölzen zu erfolgen: Schlehe, Hundsrose, Salweide, Vogelbeere, Haselnuß, Feldahorn und Rotdorn.“

 

Die gemäß Satzung festgesetzte Hecke hat eine Gesamtlänge von 73 m und eine Breite von

4 m (Fläche 292 m²).

Es entfallen auf die Grundstücke folgende Längen:

16a (Flurstücke 149 + 150/2) = 28 m

16b (Flurstück 151)          = 25 m

16c (Flurstück 150/1)        = 20 m

 

Auf den o.g. Grundstücken ist es platztechnisch schwierig eine 4 m Breite Hecke zu pflanzen.

Aus diesem Grund haben bereits die Bauherren des Grundstückes 16b von der Möglichkeit der finanziellen Ablösung gemäß Kostenerstattungsbeitragssatzung Gebrauch gemacht. Sie haben den per Bescheid festgesetzten Ausgleichsbetrag am 09.10.2002 an die Gemeinde Schlagsdorf gezahlt.

Zwischenzeitlich liegen die Baugenehmigungen für die EFH auf den Grundstücken 16a und 16c vor.

Und auch die Bauherren des Grundstückes 16c haben darum gebeten, den Ausgleich außerhalb des Grundstückes realisieren zu können.

Die Gemeinde wird also auch hier und für das Grundstück 16a einen Kostenerstattungsbeitragsbescheid (KEB) erstellen.

Mit der Zahlung ist dann der Ausgleich für die Bauherren erledigt.

r die Ermittlung der Kosten wird das Angebot der Firma Sievers vom 03.08.2016 herangezogen. Demnach betragen die Kosten für einen Meter Hecke 31,59 €.

Bei der Kostenberechnung ist die Bereitstellung des Grundstückes unberücksichtigt geblieben.

 

Die der Hecke obliegt dann der Gemeinde.

Im Vorfeld gab es hierzu am 05.12.2016 ein Gespräch mit Frau Suhren, die Ihre Zustimmung für die Pflanzung einer „Ersatzhecke“ in gleicher Größe und Qualität auf dem Flurstück 5 der Flur 6 in Aussicht gestellt hat.

 

Die Gemeinde hat als Standort für die Ersatzhecke das Flurstück 5 der Flur 6, Gemarkung Schlagsdorf Dorf (siehe Flurkartenauszug) gewählt.

Die Hecke (73 m x 4 m) soll an der Grenze zu den Flurstücken 151, 152/1 und 152/2 der 

Flur 4 gepflanzt werden.

Diese Maßnahme ist durch das Biosphärenreservatsamt genehmigen zu lassen.

 

Die KEB werden auf der Grundlage eines neues (noch einzuholenden) Angebotes erstellt.


Beschlussvorschlag:

 

Die Gemeindevertretung Schlagsdorf beschließt:

 

1.  Die Änderung bezüglich des Ausgleichs im Geltungsbereich der Satzung in der Form, dass die südlich des Bereiches „A“ festgesetzte Hecke von 4 m Breite an einem Ersatzstandort

realisiert wird.

 

2.  Die private Hecke auf dem Ersatzstandort (Flurstück 5 der Flur 6, Gemarkung  Schlagsdorf Dorf (73 m x 4 m), an der Grenze zu den Flurstücken 151, 152/1 und 152/2 der 

Flur 4 zu pflanzen.

 

3.  Die Finanzierung erfolgt durch die drei Bauherren, von denen einer bereits gezahlt hat. Die Gemeinde stellt das Grundstück für die Pflanzung zur Verfügung.

 

4.  Dass die beiden noch offenen KEB auf der Grundlage eines neuen (muß noch eingeholt werden) Angebotes erstellt werden.

 

5.  Dass die Pflanzung im Frühjahr durch eine Fachfirma durchgeführt wird.

 

6.  Dass die Änderung dem Biosphärenreservatsamt zur Genehmigung vorzulegen ist.


Finanzielle Auswirkungen:

Keine.

Die Kosten sind bzw. werden durch die Bauherren gezahlt.

 


Anlagen:

 

Anlage 1 Flurkarte

Anlage 2 Lageplan