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Auszug - Einwohnerfragestunde  

Sitzung des Bau- und Ordnungsausschusses der Stadt Rehna
TOP: Ö 2
Gremium: Bau- und Ordnungsausschuss der Stadt Rehna Beschlussart: (offen)
Datum: Di, 10.04.2012 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 19:00 - 21:00 Anlass: ordentliche Sitzung
Raum: Amt Rehna, Besprechungsraum 1.20
Ort: Freiheitsplatz 1, 19217 Rehna
 
Wortprotokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

 

 

Familie Kowalke und Frau Augstein sehen sich als Vertreter des Wohngebiets „Birkenallee“

Familie Kowalke und Frau Augstein sehen sich als Vertreter des Wohngebiets „Birkenallee“. In den letzten Jahren kam es auf Grund starker Niederschläge zu Rückstauereignissen in der Regenwasserkanalisation, an die die Grundstücke im Bereich des Wohngebietes Birkenallee angeschlossen sind. Durch den Rückstau in der Kanalisation kann das auf den Straßen anfallende Oberflächenwasser nicht mehr über die Straßenabläufe  in die RW-Leitung abfließen, so dass es teilweise auf die privaten Grundstücke überläuft und es somit zu Überflutung der Grundstücke kommt. Bei sehr starken Niederschlagsereignissen sind häufig auch Kellerräume von den Überflutungen und dem Rückstau betroffen. Herr Kowalke ist der Auffassung, dass die Dimensionierung der RW-Leitungen, die im Zuge der Verlegung des Schmutzwasserkanals neu mit eingebaut wurden, für die insgesamt angeschlossenen Flächen zu klein ist. Hinzu kommt, dass sich die tatsächlich versiegelten Flächen durch die genehmigungsfreie Errichtung von Carports, Garagen und Stellflächen auf den Grundstücken erhöht haben.  Familie Kowalke hat die dargestellte Problematik bereits gegenüber der Verwaltung vorgetragen und möchte mit ihrem Erscheinen auf dieser Sitzung die Dringlichkeit einer Lösung für die Problematik zum Ausdruck bringen.

 

Den Ausschussmitgliedern ist sehr wohl bewusst, dass hier kurzfristig gehandelt werden muss, um eine für alle Seiten befriedigende Lösung zu schaffen.

Der Bauausschuss sieht es als notwendig an, dass im 1. Schritt eine Kamerabefahrung der RW-Kanalisation erfolgt, um festzustellen, ob es Fehlanschlüsse gibt, die u. U. den Rückstau beeinflussen. Nach Auswertung der Kamerabefahrung muss kurzfristig über die weitere Vorgehensweise entschieden werden. Eine Möglichkeit besteht in der Verlegung einer zusätzlichen Ablaufleitung zur Vorflut, die für eine Entspannung in der Hauptleitung führen sollte. Als Problem hierfür stellen sich die Eigentumsverhältnisse dar, da diese Leitung über ein privates Grundstück verlaufen würde und hierzu die Zustimmung des Grundstückseigentümers vorliegen muss. Hierzu sind entsprechende Gespräche zu führen.