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Auszug - Bericht des Bürgermeisters  

Sitzung der Gemeindevertretung Königsfeld
TOP: Ö 5
Gremium: Gemeindevertretung Königsfeld Beschlussart: (offen)
Datum: Di, 15.03.2011 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 19:30 - 22:15 Anlass: ordentliche Sitzung
Raum: Dorfgemeinschaftshaus Groß Rünz
Ort: Carlower Straße 9, 19217 Groß Rünz
 
Wortprotokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

 

 

Zunächst ging der Bürgermeister auf die Einwohnerfragestunde ein:

Zunächst ging der Bürgermeister auf die Einwohnerfragestunde ein:

 

-         Grundsätzlich lobte Herr Babbe den Winterdienst auf den kommunalen Straßen in der Gemeinde. Sein Dank galt insbesondere dem Amtshof, die auch an den Weihnachtstagen rund um die Uhr gefahren haben, aber auch allen anderen fleißigen Helfern in der Gemeinde. Besonders zu erwähnen seien hierbei die Feuerwehr und die ortsansässigen landwirtschaftlichen Betriebe. Dass es bei der Extremlage zu Schwierigkeiten kommen kann, ist verständlich und sollte auch von den Einwohnern akzeptiert und toleriert werden. Unverständlich jedoch die Haltung des Kreises und des Landes, die z.B. am 24.12.2010 um 13.00 Uhr „Feierabend“ gemacht hätten.

-         Die Anfrage nach der Erweiterung des Parkverbotes in der Schulstraße wird verkehrsrechtlich geprüft. Verantwortl.: Ordnungsamt

-         Zur allgemeinen Diskussion über die Wemag erklärte der Bürgermeister, dass der zustimmende Beschluss zur Kommunalisierung der Wemag durch die Gemeinde Königsfeld nach wie vor richtig war. Dass die Energiepreise insgesamt steigen werden, ist vorprogrammiert, da die Stromkonzerne immer gewinnorientiert arbeiten werden. Dass die Wemag nur 2 Tarife hat, liegt sicherlich in der Firmenphilosophie begründet. Jeder Bürger hat aber die Möglichkeit, den Stromanbieter kurzfristig zu wechseln.

-         Die Straßenbeleuchtung ist ein grundsätzliches Problem in der Gemeinde. Dazu wird sich die Gemeinde zu gegebener Zeit neu orientieren. Festgelegt wurde, dass

- die defekten Lampen zu reparieren sind

- die Beleuchtung in allen Ortsteilen von Mai bis einschließlich August abgeschaltet

   wird.

 

Im Weiteren ging der Bürgermeister auf folgende Sachverhalte ein:

 

Bekanntgabe der Beschlüsse aus dem nichtöffentlichen Teil der letzten Sitzung

 

  1. Verpachtung einer gemeindeeigenen Fläche in Schaddingsdorf an Familie Hachmann
  2. Änderung der Pachtverträge für Teilflächen in der Flur 1 von Klein Rünz zwischen der Gemeinde und Familie Bagan

 

Bauanträge zwischen den Sitzungen

Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens für folgende Bauvorhaben:

-         Erneuerung Wohnhaus Armbruster in Demern

-         Abbruch Scheune durch Agrargenossenschaft Demern in Demern

-         Anbau Einfamilienhaus Konrad in Groß Rünz

-         Neubau Einfamilienhaus mit Carport, Baltzer in Demern

 

Das gemeindliche Einvernehmen wurde erteilt. Die entsprechenden Bauunterlagen sind im Amt Rehna, Bauamt, einzusehen.

 

Weiterhin berichtete der Bürgermeister über:

-         Machbarkeitsstudie Bioenergiedorf. Die entsprechenden Fragebögen wurden entwickelt und sind unterwegs in der Gemeinde.

-         Herr Kahl verwies darauf, warum der Wärmebedarf und der Stromverbrauch nicht im Fragebogen abgefragt wird, obwohl dies so vorgesehen war. Herr Babbe wird sich diesbezüglich mit dem Bauamt und der BVVG in Verbindung setzen. Dies sollte natürlich eingearbeitet werden.

-         Jahreshauptversammlung der Feuerwehren im Januar.

-         dass der alte Konsum in Groß Rünz ab 01.04.2011 in der Zwangsversteigerung ist. Die Gemeinde wird Kaufinteresse zeigen.

-         Mitteilung des Bergbauamtes Stralsund über die Verlängerung der Genehmigung des Betriebes des Kieswerkes bis 31.03.2013.

-         Schreiben von Familien Green aus Klein Rünz bezüglich des Nachbarstreites mit der Familie Regolin. Herr Becker informierte über das Treffen mit Familie Regolin. Diese legen keinen Wert auf einen Landtausch. Da die Gemeinde nur indirekt beteiligt ist und die Verhandlungen aus Sicht der Gemeinde für eine beiderseitige akzeptable Lösung gescheitert sind, wurde der Familie Green vorgeschlagen, die Schiedsstelle des Amtes Rehna als Konfliktschlichter aufzusuchen.