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Die Altstadt

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Die Kloster- und Handwerkerstadt Rehna ist sehr sehenswert und hat viel zu bieten. Die Altstadt Rehna ist bekannt für geschichtsträchtigen Fachwerkhäuser, die zum Teil aus dem 15. Jh. stammen sowie die farbenfrohen, liebevoll restaurierten Hauseingangstüren. Hervorzuheben ist das Deutsche Haus. Es ist nicht nur eines der ältesten Häuser Rehnas sondern auch eines der ungewöhnlichsten Fachwerkbauten in Mecklenburg-Vorpommern. Heute wird es u.a. als Stadtbibliothek genutzt und ist öffentlich zugänglich.

Die Klosteranlage

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Im Kern der Stadt befindet sich die Klosteranlage. Von 1237 stammt die Gründungsurkunde für das Nonnenkloster der heiligen Maria und der heiligen Elisabeth. Erst durch umfangreiche An- und Umbauarbeiten erhielt das Kloster seine heutige Gestalt. Von der Klosteranlage sind bis heute relativ viele Bauten erhalten geblieben: die Klosterkirche, Nord-, Ost- und Südflügel des Kreuzganges, des Weiteren das lange Haus, 1997 gelungen zum Sitz der Amtsverwaltung renoviert. Auf der Nordseite befindet sich der Kapitelsaal mit Kreuzrippengewölben, achtseitigen Säulen, kostbaren Wandkonsolen mit halbfigürlichen Darstellungen und Wappen tragenden Gewölbeschlusssteinen. Er wird hauptsächlich durch das Standesamt für Eheschließungen genutzt.

Der Klostergarten

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Ein in seiner Form in Mecklenburg Vorpommern einzigartiger Klostergarten wurde im August 2004 am Kloster Rehna eingeweiht. Auf einer Fläche von bisher 300 qm bietet sich dem Besucher eine Vielfalt an Kräutern und Blumen. Das Herzstück der Anlage ist der Vier-Themen-Garten. Hier finden Sie den Heilpflanzen-, Duftpflanzen-, Blütengarten sowie den Bibelgarten mit Symbolpflanzen. Zurzeit wird die Anlage um einen Hildegard-von-Bingen-Garten erweitert mit Pflanzen, die die Äbtissin speziell für ihre Heilmethoden nutzte.

Heinrich-Sternberg-Park

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Der Heinrich-Sternberg-Park, benannt nach einem Rehnaer Biologielehrer, der in den 60er Jahren mit Schülern einen Lehrpfad im Park anlegte, ist die Attraktion im Rehnaer Außenstandort der BUGA 2009 in Schwerin.  Die 778-jährige Kleinstadt Rehna liegt an dem Fluss Radegast, welche schon vor über 900 Jahren von den Wenden bevölkert wurde. Bereits zur Entstehungszeit der Stadt wurde die an der Siedlung entlang fließende Radegast zum Mühlenteich aufgestaut, um für die Mühle die Kraft des Wassers nutzen zu können. Die Freiflächen hinter den Klostergebäuden waren damals Ländereien des Klosters, welche hauptsächlich gärtnerisch für die eigene Versorgung genutzt wurden. Der Nonnengarten erinnert heute noch daran. Eine umfangreiche Neugestaltung mit angepassten Wegen und eine über 280m lange Steganlage führen den Besucher sogar trockenen Fußes auf das Wasser und lassen ihn auf einem Rundgang entlang des Ufers des Mühlenteiches neue Blickwinkeln auf die Stadt und die Klosteranlage erleben. Die unmittelbar sich am Mühlenteich und am Kloster Rehna befindlichen Fläche von ca. 2 ha, wovon der Mühlenteich ca. 1 ha in Anspruch nimmt, beherbergt neben Wildkräutern, Gräsern und Stauden zahlreiche Baum, Strauch- und Krautarten. Hauptsächlich im Baumbestand vertreten sind Birken, Weiden, Erlen, Linden, Obstbäume, einige Koniferen sowie fünf große Winterlinden, die als Naturdenkmal eingestuft wurden.

Geologischer Lehrpfad

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Wer sich nicht nur in der Natur erholen sondern auch mehr über sie erfahren will, dem sei der geologische Lehrpfad empfohlen. Seit 2006 bietet dieses besondere Projekt am Wasserwerk Rehna viele wissenswerte Informationen u.a. über die Entstehung der Landschaftsformen während der Eiszeit und deren Bewirtschaftung. Auch das Thema Artesik wird behandelt, denn Rehna hat 6 artesische Brunnen, die seit mehreren Jahrhunderten ohne Pumpen pausenlos das Grundwasser an die Erdoberfläche sprudeln lassen. Initiiert wurde dieses Projekt durch den Zweckverband Radegast und die Schule Rehna, die eine Patenschaft für den Lehrpfad übernommen hat.

Digitale 3D-Modelle

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Das digitale 3D-Modell der heutigen Altstadt gibt dem Besucher nicht nur einen kleinen Vorgeschmack auf seinen Besuch in der Kloster- und Handwerkerstadt, sondern vermittelt auch interessante Informationen zu den einzelnen geschichtsträchtigen Gebäuden und veranschaulicht die Besonderheiten anhand von aktuellen und historischen Fotografien. Aber auch die historische Klosteranlage aus dem Jahr 1550 wurde anhand von Bauplänen digital rekonstruiert und überraschen den Besucher.Ausschnitte des 3D-Modells können Sie hier anschauen. Auf der Internetseite des Vermessungsbüros Apolony finden Sie weitere Videos, Bilder und Informationen sowie das 3D - Modell der Stadt Rehna von heute zum Download und in Kürze von die Klosteranlage Rehna um das Jahr 1550!

 
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