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Beeindruckende Gastfreundschaft

Internationales Projekt: Rehnaer Schüler und Lehrer besuchten das polnische Czarnków


Rehna • Schüler aus Rehna haben das Gymnasium im polnischen Czarnków besucht. Die Fahrt war eine Folge des Sokrates-Comenius-Projekts innerhalb der Europäischen Union, an dem die Rehnaer in diesem Jahr teilnehmen.

Polen – der unbekannte große Nachbar im Osten? Für viele aus der Reisegruppe war es die erste intensive Begegnung mit unserem Nachbarland. Es besteht aber kein Zweifel an einer positiven Bilanz des Treffens in Czarnków. Der deutsche Name der Stadt ist Scharnikau.

Die 18 Schüler aus Rehna und Umgebung waren alle privat bei den Eltern der Czarnkówer Schüler untergebracht. Da die Reisegruppe insgesamt 23 Personen umfasste, war das für das gastgebende Gymnasium in Czarnków keine leichte Aufgabe. Die Lehrer in Czarnków hatten das Treffen aber perfekt organisiert.

Die Einladung ist ein Folgeprodukt des internationalen Sokrates-Comenius-Projektes, das die Rehnaer Schule in diesem Jahr durchführte. Aufgrund dieses Projektes weilten schon mehrfach Delegationen aus Czarnków in Rehna. Das Projekt wird im Jahr 2006 in Schweden fortgesetzt. Die Vorbereitungen dafür sind bereits angelaufen (siehe Hintergrund). Am Gymnasium in Czarnków konnten die Rehnaer Schüler u. a. am Unterricht teilnehmen. Die Besichtigung der Stadt und einer Brauerei standen ebenso auf dem Programm wie ein Ausflug in die waldreiche Gegend von Goraj. Dort befindet sich eine Forstschule, die in dem Schloss des ehemaligen deutschen Grafen Hochberg untergebracht ist.

Czarnków liegt im Norden der Wojewodschaft Wielko Polska (Großpolen) mit der Hauptstadt Posen, die ca. 600000 Einwohner hat.

Am Abreisetag wurde in der Aula des Gymnasiums gemeinsam ein polnisches Volkslied eingeübt, natürlich mit einigen Sprachschwierigkeiten für die deutschen Gäste.

Alle Gymnasiasten in Czarnków lernen Deutsch

Für das zusammenwachsende Europa sind persönliche Kontakte zwischen den Menschen von großer Bedeutung. Die Rehnaer Schule hat dafür einen wertvollen Beitrag geleistet. Durch die Erweiterung der Europäischen Union nach Osten müssen wir unseren Blick auch in diese Richtung lenken.

Auf polnischer Seite ist das Interesse an Deutschland und der deutschen Sprache jedenfalls sehr groß. An dem gastgebenden Gymnasium lernen alle 440 Schüler in 23 Klassen Deutsch, und zwar zwei Stunden pro Woche. Eine Klasse hat erweiterten Deutschunterricht mit fünf Stunden pro Woche. Natürlich wird auch Englisch unterrichtet, und zwar zwei Stunden pro Woche in allen Klassen. An der Schule arbeiten drei Deutschlehrer, die auch alle schon in Rehna und Gadebusch waren.

Zu einem Gymnasium in Polen gehören nach unseren Maßstäben die Klassen 7, 8 und 9. Auch ist das polnische Schulsystem zentral organisiert. Es besitzt also nicht das föderale System wie es in Deutschland existiert.

Der insgesamt fünftägige Aufenthalt in Polen war für Schüler und Lehrer ein beeindruckendes Erlebnis. Die Gastfreundschaft der polnischen Familien, das sehr saubere Gymnasium und die gute Organisation des Treffens werden den Schülern sicher in guter Erinnerung bleiben.

In einem späteren Beitrag soll über die Kontakte zwischen den Städten Gadebusch und Czarnków berichtet werden. Erste schriftliche und persönliche Beziehungen sind hergestellt.

von Rudolf Pieper
aus SVZ vom 23.09.2005



Link:   http://www.svz.de/newsmv/lr/gad/
Link2:   http://www.czarnkow.pl/
Datum:   23. September 2005
 
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