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Eine Datenbank für Petrijünger

Internetseite "angelregionen.de" mit Infos zu 146 Gewässern / Umfrage unter Anglern

Rehna • Fischen im Netz ist erlaubt. Zumindest Angler aus Nordwestmecklenburg können ab April über das Internet wichtige Informationen über 146 Sportgewässer in ihrer Region abrufen.

Premiere im Nordwesten: Im Rahmen des EU-Projektes Interreg "Angeln in sensiblen Bereichen" haben das Amt Rehna und die Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW Rehna) mit Unterstützung durch die so genannten Leadergrupen Mecklenburger Schaalseeregion und Westmecklenburger Ostseeküste ein digitales Kartenwerk für Petrijünger im Internet erstellt. Insgesamt 246 Gewässer im Nordwesten wurden dafür unter die Lupe genommen. "Alle Gewässer sind mittlerweile in einer digitalen Karte eingezeichnet. 146 davon sind mit wichtigen Informationen für Petrijünger hinterlegt", sagt Gerrit Uhle. Er gehört zum Team von Landschaftsplanern, das mit Unterstützung des Kreis- sowie Landesanglerverbandes das Projekt umsetzte. Die Aufarbeitung der Daten erfolgte bereits in den vergangenen zwei Jahren durch Edeltraut Grollmus und Gerrit Uhle im Hause der FAW.

Kreisangelchef Michael Engling ist über solch eine Form der Zusammenarbeit erfreut: "Wir hatten anfangs überlegt, ob wir mitmachen. Nun konnten wir unsere Erfahrungen und Wünsche mit einbringen. Die Petrijünger erhalten zahlreiche Informationen über den Fischbestand, Gewässerart oder ob mit oder ohne Boot gefischt werden darf." Alle Gewässer, die mit Informationen hinterlegt wurden, sind auf der Karte im Internet rot umrandet.

Das Projekt "Angeln in sensiblen Naturräumen" ist nicht nur auf Nordwestmecklenburg begrenzt. Die EU-Mittel gab es für ein so genanntes transnationales Projekt. "Es gibt eine enge Zusammenarbeit mit Sjühäred in Südschweden. Während bei uns die Lenkung der Angler in sensiblen Naturräumen an erster Stelle steht, setzen die Schweden auf den Angeltourismus", sagt Gudrun Zupke-Höpel von der FAW Rehna.

Dass das im Internet startende Projekt "Angelregionen.de" für die Bürger nutzbringend ist, erfreut die Akteure. Auf schwedischer Seite befindet sich sogar eine große Faltkarte im Druck. Sie zeigt die Gewässer der Region Sjühäred. Auf der Rückseite dieser Publikation wird es Informationen über die Gewässer in Nordwestmecklenburg geben. Solch ein Projekt analog auch im Nordwesten zu realisieren, scheiterte im ersten Anlauf. Der Grund: Die beiden Leadergruppen Meklenburger Schaalseeregion und Westmecklenburger Ostseeküste konnten sich bislang nicht auf eine gemeinsame Finanzierung der Karte verständigen.

Dennoch: Der Nordwesten und speziell die FAW Rehna ist mit Interreg ein Vorreiter im Ostseeraum. Anfang Mai wird es Arbeitsgespräche und ein weiteres Treffen von Schülern aus Schweden und Rehna in Sjühäred geben. Kooperationen und gemeinsames Forschen zum Thema "Biotope in den Kommunen" lautet das Thema. Darin eingebunden sind Partner aus Polen, Estland und Litauen.

Des Weiteren startet die FAW unter der Leitung von Susanne Kiphuth eine Umfrage unter Anglern: "Im Umkreis von 20, 100 und über 100 Kilometern werden 1500 Petrijünger befragt." Diese wissenschaftliche Umfrage soll Aufschluss darüber geben, ob und wie die Angelbedingungen zwischen der Insel Poel und dem Schaalsee zu verbessern sein könnten. Die Fachleute wollen dies mit Telefonumfragen und mit einer Fragebogenaktion in den kommenden sechs Monaten umsetzen.

Die Auswertung der Daten erfolgt anschließend bei der Landwirtschaftsberatungsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern (LMS). In der auf sechs Monate angelegten Umfrage werden Angler und Vereine direkt mit einbezogen – Fragen zu Fischarten und Köder sollen ebenso beantwortet werden.

von Volker Bohlmann
aus SVZ vom 30.03.2005



Link:   http://www.svz.de/newsmv/lr/gad/index.html
Link2:   http://www.angelregionen.de/index.phtml
Datum:   30. März 2006
 
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