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Ein Paradies im Nordwesten

Christian Korsch entführt Besucher in sein grünes Reich bei Rehna

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Inmitten einer Hügellandschaft hat ein Mann einen Paradiesgarten geschaffen. Er heißt Christian Korsch, ist kein Zauberer, sondern gelernter Förster und leidenschaftlicher Gärtner. Wer sein 25000Quadratmeter großes Anwesen betritt, lässt den Stress fasst automatisch hinter sich und taucht in eine grüne Welt ein.

Im Sommer 1996 nahm dieses Märchen seinen Anfang. "Liebe auf den ersten Blick", erzählt Christian Korsch. Der abgelegene, heruntergekommene Bauernhof bei Brützkow hatte ihn in seinen Bann gezogen. Zu dieser Zeit war der gelernte Förster in der Altenpflege tätig, aber sein Herz war das eines Gärtners. Aufgewachsen in einer Försterfamilie im Sachsenwald, steckte ihm die Liebe zur Natur im Blut. Als 14-Jähriger gestaltete er den Garten seiner Eltern, sein erstes großes Projekt. Zum Außenseiter habe ihn diese Leidenschaft nie gemacht. "Meine Schulkameraden fanden das spannend", erinnert er sich. Zwei weitere Gärten nahm er unter seine Fittiche. "Aber ich wollte etwas bleibendes, einen harmonischen, langfristig angelegten Garten." Und so machte er sich auf die Suche nach seinem Traumareal. Das fand er bei Brützkow.

"Die mecklenburgische Landschaft ist atemberaubend", schwärmt der schlanke, dunkelblonde Mitvierziger und lässt seinen Blick von der Veranda über den liebevoll angelegten Vorhof schweifen. Leuchtend gelb schließt sich das Rapsfeld nahezu nahtlos an - durchaus kein Zufall. "Die Landschaft muss in den Garten einfließen. Er darf kein Fremdkörper sein", sagt der Hobby- Gartenarchitekt. Und so besticht das Areal durch seine Natürlichkeit, immer wieder öffnen sich auf dem 25000Quadratmeter großen Areal neue Räume, gibt es hinter der nächsten Biegung eine neue kleine Oase. Hier ein Teich, dort ein Arrangement aus Buchsbäumen.

Die Frühlingswiese ist bereits verblüht. Jetzt streckt sich der Mohn der Sonne entgegen. Der Rhododendron blüht in kräftigem Pink bis zartem Violett. Aber am schönsten ist es im Juni, wenn die Rosen anfangen zu blühen. Etwa 200verschiedene Sorten gibt es im Paradiesgarten Christian Korschs. "Hauptsächlich historische Rosen, die englischen erfrieren immer wieder", so der leidenschaftliche Gärtner.

"Die Natur zeigt uns, was sie will", hat er sich ihren Wünschen gefügt und folgt ihren Vorschlägen. "Wenn man ihr den kleinen Finger reicht, gibt sie dir beide Hände", so Korsch. Dennoch ist er immer wieder überwältigt, was die Natur hervorbringt. Und das teilt er auch mit anderen. Für zehn Euro entführt Korsch gestresste Besucher in die grüne Welt. Er bittet, den Termin unter Telefon 038872 / 56299 zu vereinbaren. Dann gibt es auch genaue Details zur Anreise. Ein Angebot, das er seit Sommer 2000 bereithält. Damals wagte er den großen Schritt, sein Hobby zum Beruf zu machen. Bereut hat er es nicht. Die beiden Hände von Mutter Natur ergreift er immer wieder aus ganzem Herzen.

von Susann Galda
aus SVZ vom 24.05.03
Weitere Bilder und Infos zum Offenen Garten finden sie hier



Link:   http://www.svz.de/newsmv/lr/gad/index.html
Link2:   http://www.offenergarten.de/
Datum:   25. Mai 2003
 
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