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Gemeinde Dechow

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... 1194 erstmal urkundlich erwähnt, gehörte die Gemeinde ursprünglich zum Lauenburgischen. Am 13. November 1945 wurde das „Barber-Lyaschenko-Abkommen“ unterzeichnet, dass den Grenzverlauf in der Schaalseeregion neu regelte. Damit kam Dechow in die sowjetische Besatzungszone und wurde mecklenburgisch. Deutsch-deutsche Geschichte, in Dechow ist sie hautnah zu erleben (siehe Lankow).
Eingebettet in eine wald- und seenreiche Heckenlandschaft liegt Dechow unweit der Landesgrenze zu Schleswig-Holstein am Röggeliner See, der sich nördlich an die Schaalsee-Kette anschließt. Der ländliche Charme des kleinen Dorfes wird von seinen alten Backstein- und reetgedeckten Fachwerkhäusern mit den schönen Gärten geprägt. Vom Badesteg der idyllisch gelegenen Naturbadestelle aus kann man den Seeadler kreisen und jagen sehen. Der Ruf der Kraniche ist weithin zu hören, ebenso das Klappern der Störche und das melancholische Tuten der Rotbauchunke.
Ein alter, mit Bäumen bestandener Turmhügel weist auf Zeiten der Raubritter hin.
Im ehemaligen Landgasthof gibt es einen historischen Saal mit Gasträumen, in denen regelmäßig niveauvolle Kulturveranstaltungen, die „Kulturtage Dechow“ ,  angeboten werden. In dem Gebäude befindet sich auch Dechows Freiwillige Feuerwehr.
Die 40 Betten der Übernachtungsstätte im Obergeschoß des Hauses werden von Schulklassen und anderen Gruppen genutzt, ebenso die multimediale Ausstellung „Natura 2000“ .  Sie vermittelt Informationen über das FFH - Gebiet (Flora - Fauna - Habitat), speziell die "Wald- und Moorlandschaft um den Röggeliner See" im Biosphärenreservat Schaalsee und lädt zum aktiven Erforschen ein.
Angeschlossen an den Radfernweg Hamburg – Rügen sowie den Mönch-Ernestus-Wanderweg setzt Dechow auf sanften Tourismus und bietet einige Ferienwohnungen an.


Einwohnerzahl 201 (Stand: 31.12.2012)
Bürgermeister         
Jürgen Haupt
Ortsteile Röggelin
Lankow (der 1976 geschleifte Ort am Lankower See)

Link:   http://www.dorf-dechow.de/